Grundsätze
Wie wir Reflexion verstehen
Unser Kurs beruht auf einer klaren methodischen Haltung. Sie bestimmt, wie Übungen gestaltet sind und was der Kurs bewusst nicht leistet.
Grundhaltung
Beobachtung ohne Bewertung
Die meisten Übungen im Kurs beginnen mit einer einfachen Frage: Was ist tatsächlich passiert, nicht was hätte passieren sollen. Diese Trennung ist bewusst gewählt. Bewertung erzeugt schnell Abwehr, Beobachtung schafft Raum für ehrliche Einsicht.
Deshalb enthalten unsere Aufgaben keine Vorgaben, wie viel jemand ausgeben sollte. Sie fragen stattdessen, was tatsächlich ausgegeben wurde und wie sich das im Nachhinein anfühlt.
Fünf Grundsätze
Worauf der Kurs aufbaut
Beobachtung ohne Bewertung
Beobachtungsaufgaben beschreiben, sie urteilen nicht. Die Einordnung bleibt bei den Teilnehmenden.
Eigenverantwortung statt Beratung
Wir moderieren Reflexion, geben aber keine individuellen Finanz-, Steuer- oder Rechtsempfehlungen.
Vertraulichkeit im Gruppenrahmen
Was in Gruppensitzungen geteilt wird, bleibt innerhalb der Gruppe, sofern nicht anders vereinbart.
Struktur mit Freiraum
Der Ablauf gibt Orientierung, das Tempo bestimmen die Teilnehmenden selbst.
Transparente Grenzen
Wir benennen klar, was der Kurs leistet und was nicht, ohne das zu beschönigen.
Wichtig zu wissen
Was der Kurs nicht ist
Dieser Kurs ist ein Format zur Selbstreflexion. Er ist keine Finanzberatung, keine Steuerberatung und keine Rechtsberatung. Es werden keine konkreten Anlage-, Kredit- oder Versicherungsempfehlungen ausgesprochen.
Wenn im Rahmen der Übungen individuelle Fragen zu Verträgen, Steuern oder rechtlichen Themen auftauchen, verweisen wir auf entsprechend qualifizierte Fachstellen. Unser Fokus liegt auf der Wahrnehmung des eigenen Verhaltens, nicht auf konkreten Finanzentscheidungen.
Voraussetzungen
Zielgruppe und Rahmen
Der Kurs richtet sich an Erwachsene, die ihren eigenen Umgang mit Geld genauer verstehen möchten. Er setzt keine besonderen Vorkenntnisse voraus und funktioniert unabhängig von Einkommenshöhe oder finanzieller Ausgangslage.
Gruppengrößen bleiben bewusst überschaubar, damit Beobachtungen im Austausch Raum finden, ohne dass Einzelne im Mittelpunkt stehen müssen. Wer lieber allein arbeitet, kann die Übungen auch im Selbststudium bearbeiten.
Neugierig auf die praktische Umsetzung?
Sehen Sie sich die verfügbaren Gruppenformate an und finden Sie einen passenden Einstiegspunkt.
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